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Fabasoft zu Gast bei der Safe Democracy Convention

Digitale Souveränität in der Praxis im Wiener Rathaus

Fabasoft eGov

Erstellt am 30. März 2026

Safe Democracy Convention Wien 1

Am 26. März diskutierten im Wiener Rathaus Vertreter:innen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürger:innen auf der Safe Democracy Convention. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie kann Europa seine digitale Souveränität stärken und gleichzeitig neue Technologien verantwortungsvoll einsetzen? Der Austausch zeigte: Viele Initiativen arbeiten bereits daran, Daten, Systeme und digitale Services langfristig eigenständig zu betreiben und weiterzuentwickeln.

Vormittag: Perspektiven zusammenbringen

Die Panels behandelten Themen wie gemeinsame Beschaffung im öffentlichen Sektor, resiliente Infrastruktur oder den sicheren Einsatz von Cloud-Technologien. Immer wieder ging es um konkrete Erfahrungen aus Verwaltungen und Organisationen, die ihre digitalen Strukturen gezielt weiterentwickeln. Internationale Beispiele zeigten, wie Regionen in Europa neue Wege der digitalen Transformation gehen.

Nachmittag: Praxis

Im Fokus stand der direkte Austausch. In Workshops diskutierten die Teilnehmenden, wie sich technologische Unabhängigkeit im Alltag der Verwaltung stärken lässt. Deutlich wurde: Digitale Souveränität entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch Zusammenarbeit, gemeinsame Standards und langfristige Strategien.

Künstliche Intelligenz zieht in den ELAK ein

Fabasoft unterstützte als Partner die Safe Democracy Convention. Gemeinsam mit dem Bundesrechenzentrum (BRZ) gestaltete das Team eine Exchange Session zum Projekt „ELAK AI“. Harald Henry Maderbacher (BRZ) und Alexander Coll (Fabasoft) zeigten, wie die österreichische Bundesverwaltung ihr elektronisches Aktenwesen mit KI weiterentwickelt.

KI für mehr Effizienz – unter Kontrolle der Verwaltung

Der Ansatz baut auf dem bestehenden ELAK-System auf und erweitert es schrittweise um Mindbreeze AI. Die KI unterstützt zentrale Abläufe im digitalen Aktenwesen, etwa beim Erfassen, Strukturieren und Auswerten von Informationen. Gleichzeitig bleiben Daten, Prozesse und Infrastruktur vollständig unter der Kontrolle der Verwaltung. 

Praxiserfahrung statt Theorie

Viele Gespräche drehten sich um den konkreten Nutzen von KI. Besonders dort, wo Organisationen ihre Daten verstehen, gezielt einsetzen und die Kontrolle über ihre Systeme behalten, entfaltet KI ihren vollen Wert. „ELAK AI“ zeigt: Neue Technologien lassen sich in bestehende Systeme integrieren – und stärken digitale Souveränität.

Europa setzt auf Zusammenarbeit

Die Safe Democracy Convention machte deutlich: In Europa entstehen zunehmend konkrete Projekte, die diesen Weg gehen. Der Austausch in Wien zeigte, wie Zusammenarbeit, Erfahrung und technische Innovation zusammenwirken – und wie daraus Schritt für Schritt eine souveräne digitale Verwaltung entsteht.