Unter dem Motto „Wir legen die Schienen für digitale Souveränität“ versammelte die ADV e-Government Konferenz 2026 Vertreter:innen aus Behörden, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Congress Center Villach. Zwei Tage lang standen der fachliche Austausch und neue Impulse zu aktuellen Herausforderungen und Zukunftsfragen der öffentlichen Hand auf der Agenda. Die Themen reichten von KI und Datenkompetenz über digitale Identitäten bis hin zu resilienten IT-Strukturen sowie modernen Services. Der Fokus lag auf praxisnahen Ansätzen, strategischen Perspektiven und konkreten Erfahrungen aus Digitalisierungsprojekten.
Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen zeigten, wie öffentliche Institutionen technologische, organisatorische und gesellschaftliche Herausforderungen erfolgreich bewältigen können. Dabei rückte vor allem die Frage in den Vordergrund, wie sich die digitale Zukunft der Verwaltung selbstbestimmt, nachhaltig und langfristig gestalten lässt.
Moderne Online-Services in der Praxis
Fabasoft präsentierte bei der ADV e-Government Konferenz 2026 die Online-Services der Fabasoft eGov-Suite. Gemeinsam mit Christoph Zech, Leiter der Abteilung Informatik im Amt der Vorarlberger Landesregierung, erläuterte Philipp Strokosch, Geschäftsführer der Fabasoft Austria GmbH, wie öffentliche Organisationen digitale Services rasch umsetzen und an neue Anforderungen anpassen. Das Bürgerportal „mein.vorarlberg.at“ zeigt, wie digitale Souveränität in der Praxis funktioniert. Die Vorarlberger Landesverwaltung gestaltet ihre Online-Services selbst, betreibt sie sicher und entwickelt sie Schritt für Schritt weiter. So behält sie die Kontrolle über Daten, Prozesse und Technologien.
Von der Antragstellung bis zur Entscheidung
Philipp Strokosch verdeutliche im Vortag, wie Fachbereiche digitale Formulare mithilfe von Low-Code-/No-Code-Technologie eigenständig erstellen und anpassen. Automatisierte Abläufe sowie künstliche Intelligenz unterstützen dabei, Informationen schneller zu erfassen und wiederkehrende Tätigkeiten zu reduzieren.
Das Beispiel aus Vorarlberg machte deutlich, wie moderne Online-Services Verwaltungswege vereinfachen und gleichzeitig bestehende Fachverfahren sinnvoll ergänzen. Genau solche Einblicke aus der Praxis prägten die ADV e-Government Konferenz 2026 und machten diese Veranstaltung erneut zu einem wichtigen Treffpunkt für alle, die die digitale Verwaltung aktiv gestalten.


