Die Deutsche Nationalbibliothek und Albatros

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt, verzeichnet und archiviert, was in Deutschland in gedruckter und digitaler Form und im Ausland über Deutschland und was in deutscher Sprache seit 1913 publiziert oder verbreitet wurde und wird. Dazu gehören auch alle in Deutschland veröffentlichten Notenausgaben und Musikressourcen. Sie hat einen Bestand von rund 40 Millionen Medieneinheiten und bietet diese und ihre Dienstleistungen in den Lesesälen in Leipzig und Frankfurt am Main und, soweit rechtlich möglich, über das World Wide Web in digitaler Form an.

Mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum verfügt die Deutsche Nationalbibliothek darüber hinaus über wertvolle und reichhaltige Sondersammlungen. Durch Lesungen, Ausstellungen, Vorträge und Konzerte macht sie regelmäßig auf ihre Schätze aufmerksam und fördert Buchkultur, Lesekultur und Musikkultur – mit jährlich rund 220.000 Besuchern an den beiden Standorten Leipzig und Frankfurt am Main und mit einem bunten und hochkarätigen Veranstaltungsprogramm.

Mit der Installation des Testsystems der E-Akte Bund 2.0 im November 2020 wurde die Grundlage für eine "neue Sammlung" - das elektronische, revisionssichere Schriftgut der Deutschen Nationalbibliothek selbst - gelegt. Nur vier Monate nach der Testinstallation nahm Albatros - so der Rufname der E-Akte Bund bei der DNB - seinen Dienst im Produktiv­system auf. Die erste Schulung war noch den acht Pilotanwender*innen vorbe­halten. Die zweite Schulung absolvierten dann Direktor*innen und Bereichs­leitungen. Einen Monat später waren bereits die ersten „echten“ Anwender*innen Fokusgruppe der nun monatlich stattfindenden Online-Schulung. Kurzum: Albatros wurde ziemlich schnell flügge.

Neben der Software-Schulung steht übrigens zwischenzeitlich auch eine ganze andere Schulung hoch im Kurs: Schriftgutverwaltung. An dieser Stelle vielen Dank an die Kolleginnen und Kollegen des Bundesarchivs für die Unterstützung und Beratung.