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Fabasoft beim „DigiDay Ljubljana 2026“

Österreich und Slowenien im fachlichen Austausch zur digitalen Verwaltung

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Fabasoft eGov

Erstellt am 22. Mai 2026

Digi Day Laibach 2026 Haunold

ADVANTAGE AUSTRIA lud auch in diesem Jahr wieder Expert:innen aus Österreich und Slowenien zum Austausch über die digitale Verwaltung nach Ljubljana ein. Das Grand Hotel Plaza war Schauplatz des „DigiDay Ljubljana 2026“. Im Zentrum stand die Frage, wie Behörden neue Technologien einsetzen und bestehende Prozesse weiterentwickeln. Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und durchgängige digitale Services bildeten die Schwerpunkte – Themen, die den Alltag in Verwaltungen heute spürbar bestimmen.

Die Eröffnungsstatements und Keynotes zur „Digitalen Transformation“ machten deutlich, wie stark digitale Technologien Erwartungen verändern. Bürger:innen und Unternehmen wollen Verfahren schnell, klar und ohne Umwege abschließen. Gleichzeitig stehen Behörden vor der Herausforderung, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und neue Ansätze in laufende Abläufe zu integrieren. Die anschließenden Diskussionen machten deutlich: Viele Organisationen haben erste Schritte gesetzt. Jetzt geht es darum, diese Konzepte flächendeckend umzusetzen.

Digitale Services neu gedacht

Im Panel zu digitalen Dienstleistungen präsentierte Peter Haunold, Senior Business Development eGov Österreich, wie sich Verfahren spürbar vereinfachen lassen. Die Online-Services der Fabasoft eGov-Suite verbinden Bürger:innen sowie Unternehmen direkt mit der Verwaltung: Künstliche Intelligenz (Mindbreeze AI) liest Inhalte aus Dokumenten aus, prüft Angaben in Echtzeit und übernimmt Daten in den Antrag. Das System macht fehlende Informationen sofort sichtbar, ordnet Verfahren automatisch zu und leitet diese an die zuständige Stelle weiter. So laufen Anträge strukturiert bis in den elektronischen Akt (ELAK), wo sie die Mitarbeitenden in teil- oder vollautomatisierten Prozessen bearbeiten und finalisieren.

Die Effekte zeigen sich direkt im Ablauf: Das System überprüft Anträge bereits beim Eingang, wodurch sich die Bearbeitungszeit verkürzt und Mitarbeitende Freiraum für fachliche Aufgaben gewinnen. Für Bürger:innen sowie Unternehmen bedeutet das weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungsverfahren und eine effizientere Zusammenarbeit mit der Verwaltung.


KI, Sicherheit und neue Technologien im Fokus

Im Panel zu „künstlicher Intelligenz“ diskutierten Expert:innen aus Verwaltung und Forschung, wie datenbasierte Systeme Entscheidungen vorbereiten und Prozesse optimieren. Ein Punkt zog sich durch die Gespräche: KI entfaltet ihren Nutzen dort, wo Daten strukturiert vorliegen und Abläufe klar definiert sind.

Das Thema „Cybersecurity“ unterstrich die Bedeutung stabiler digitaler Infrastrukturen. Vertreter:innen aus Ministerien und Forschung betonten, wie zielgerichtete Strategien sensible Daten schützen und gleichzeitig digitale Services zuverlässig bereitstellen.

Im abschließenden Panel zu „Innovation und neuen Technologien“ stand die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Slowenien im Mittelpunkt. Deutlich wurde: Projekte kommen voran, wo Verwaltung, Wirtschaft und Forschung über Ländergrenzen hinweg eng kooperieren und Erfahrungen teilen. Gerade in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit entstehen kurze Wege zwischen Idee und Umsetzung. Unterschiedliche Perspektiven aus beiden Ländern schaffen einen realistischen Blick darauf, wie digitale Vorhaben in der Praxis funktionieren – und beschleunigen so die Weiterentwicklung.


Austausch, der Wirkung zeigt

Bereits am Vortag bot der Besuch des „Mission Future Hub“ an der Universität Ljubljana Raum für einen direkten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Studierende, Forschende und Unternehmer:innen diskutierten vor Ort, wie neue Technologien den digitalen und grünen Wandel vorantreiben.

Der „DigiDay“ zeigte klar: Viele Konzepte liegen auf dem Tisch und lassen sich konkret umsetzen. Jetzt zählt, dass Verwaltungen diese Ansätze konsequent aufgreifen und in ihren Alltag überführen.
Ein herzlicher Dank gilt ADVANTAGE AUSTRIA und Christian Rupp für die Organisation und den klaren Fokus auf praxisnahe Themen.