NZZ.at Clubabend „Gegen den Verfall“

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Was könnte das aktuell gebeutelte europäische Zusammengehörigkeitsgefühl wieder stärken? Ein digitaler Binnenmarkt, glaubt Helmut Fallmann, und diskutierte seine mutigen Visionen für ein grenzenloses digitales Europa am 23. November 2016 im Rahmen eines ausgebuchten nzz.at-Clubabends mit Chefredakteur Michael Fleischhacker.

In Fallmanns gerade erschienenem Buch „Gegen den Verfall. Wie die Digitalisierung Europa retten muss“ zeigt der international erfolgreiche Linzer IT-Unternehmer, wie die Maßnahmen für einen digitalen Binnenmarkt mit den politischen Herausforderungen einer durch Renationalisierungs-Tendenzen verunsicherten Europäischen Union verknüpft werden müssen.

„Ein einziger Schlüssel könnte Europa so viele Türen öffnen: Die elektronische Identität," so Helmut Fallmann. "Die eIdentity würde dafür sorgen, dass die großen gemeinschaftlichen Zielvorgaben umgesetzt werden können: 415 Milliarden Euro mehr Wirtschaftsleistung pro Jahr, zusätzliche Arbeitsplätze - ein wahres Europa ohne Hürden." Noch mangle es allerdings an digitaler Infrastruktur sowie einschlägiger Aus- und Weiterbildung. Technologische Schrebergärten – Stichwort Geoblocking – gehören ab- und einheitliche technologische Normierungen angeschafft, um Platz für digitale europäische Identitäten zu schaffen.

Die Fragen bei der nachfolgenden Publikumsdiskussion drehten sich ebenfalls um Privatsphäre, Datenschutz, IT-Sicherheit und wurden auch noch beim Networking weiter behandelt. Helmut Fallmann signierte im Anschluss an die Diskussion Exemplare seines Buches und stand den Gästen auch für Ihre Fragen zur Verfügung.