Wie viele Clouds braucht ein Unternehmen?

10. Oktober 2017

 

Unabhängig von der Größe eines Unternehmens und welcher Branche es angehört: an der Nutzung von Cloud-Services führt kein Weg vorbei. Laut einer Studie der IDC waren es Anfang 2017 noch 60 Prozent der Unternehmen, die sich in einer frühen Phase der Cloud-Nutzung befanden – Pilotprojekte wurden in Fachbereichen vorangetrieben. Anfang 2019 werden knapp zwei Drittel der Unternehmen Cloud Computing bereits umfassend einsetzen und immer stärker auf eine Cloud First Strategie hinarbeiten.

Auch geben laut IDC die Fachbereiche immer stärker den Takt bei der Auswahl und dem Einsatz von Cloud-Services an. 70 Prozent evaluieren und budgetieren diese entweder eigenständig oder innerhalb eines Fachgremiums. Eine treibende Kraft dahinter ist die Tatsache, dass immer mehr Prozesse über die Grenzen von Organisationen, IT-Infrastrukturen und Ländergrenzen hinweg gelenkt und Geschäftsprozesse hierdurch über diese Grenzen hinweg verlängert werden. Externe Partner werden so zum Teil der eigenen digitalen Organisation, Arbeitsabläufe werden automatisiert und signifikant beschleunigt. Doch wie sieht in diesem Umfeld die Zukunft aus? Wie viele Clouds braucht ein Unternehmen?

Die richtige Cloud-Strategie

Jeder Fachbereich hat andere Anforderungen, andere Prozesse und benötigt daher eine andere Lösung. Dafür in einem Unternehmen komplett individualisierte oder auch unterschiedliche, hochspezialisierte Services zu nutzen, bedeutet, dass diese alle miteinander und in die vorhandene IT-Infrastruktur integriert, beziehungsweise mit dieser verknüpft werden müssen. Es gibt zwar für alle möglichen Anwendungsfälle hochspezialisierte Cloud-Services, oft wurden diese jedoch nur nachträglich „cloudifiziert“ und nicht als native Cloud-Lösung entwickelt. Damit bleiben Sicherheit, Transparenz, Skalierbarkeit und eine agile Weiterentwicklung oft auf der Strecke. Die Rolle der IT ist es, Cloud-Architekturen in diesem Spannungsfeld sicher zu planen, Cloud-Technologien einzuführen und neue Services zu integrieren.

Eine Cloud für alle Anwendungen?

In vielen Unternehmen sucht der CIO aus diesem Grund nach Standardlösungen, mit denen möglichst viele Anwendungsfälle der Fachabteilungen umgesetzt werden können. Eine so beschaffene Super-Cloud-Lösung zu spezifizieren bzw. auch zu finden bedeutet aber, ein langwieriges Projekt mit einem ungewissen Ausgang zu starten. Parallel zur herausfordernden Suche wächst die Schatten-IT. Will der CIO intern nicht als „Verhinderer“ dastehen, muss rasch eine Lösung gefunden werden, die auf Standards basiert, sich agil an die Anforderungen der Fachbereich anpassen lässt und über die der CIO die Kontrolle behält.

Native europäische zertifizierte Cloud-Lösungen mit Workflow-Management

Die beste Wahl ist der Einsatz von professionellen europäischen Business-Cloud-Lösungen, die es ermöglichen, die Aufbauorganisation mit Business Units und Rollen zu importieren – im Optimalfall ist diese bereits z. B. in SAP vorhanden. Prozesse sollten rasch und einfach mit einem grafischen BPMN-Editor konfiguriert werden können – oder diese können im BPMN-Standard aus bestehenden System importiert werden. Wichtig ist auf höchste zertifizierte Qualität in Bezug auf Sicherheit, Datenschutz und Compliance zu achten. Anerkannte Zertifikate und Testate sind BSI C5, EuroCloud Star Audit, ISO 20000, ISO 27001, ISO 27018 oder TÜV Rheinland. Die Fabasoft Cloud ist eine europäische Cloud, die all diese Anforderungen und zusätzlich alle Grundprinzipien der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) erfüllt.

Smarte CIOs nutzen smarte Cloud-Lösungen

Mit diesem Ansatz hat der CIO eine Plattform in der Hand, mit der er den Fachbereichen extrem schnell Lösungen für deren Anwendungsfälle zur Verfügung stellen kann. Die Fachbereiche können selbst – nach den Vorgaben der IT – Prozesse definieren und nehmen somit der IT-Abteilung Arbeit ab. Damit wird die Schatten-IT eingedämmt, der CIO behält die Kontrolle über den Einsatz der Cloud-Lösungen und trägt somit nachhaltig zur digitalen Transformation seines Unternehmens bei.

Andreas Dangl
Business Unit Executive Cloud Services

Andreas Dangl ist Business Unit Executive Cloud Services bei Fabasoft, einem führenden europäischen Cloud-Anbieter für Business-to-Business-Collaboration „Made in Europe“. Sein aktueller Schwerpunkt ist die durchgängige Digitalisierung von europäischen und global agierenden Unternehmen mit besonderen Compliance-Anforderungen (speziell im Bereich Datensicherheit und Datenschutz), die Nutzen aus dem Einsatz von Cloud-Diensten ziehen wollen, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.

Tags

Fabasoft Cloud
Digitale Transformation

Diesem Blog folgen

To prevent automated spam submissions leave this field empty.