Hemmschuh „fehlende Digitalisierung“ im Produktmanagement

12. Dezember 2018

Das primäre Ziel von produzierenden Unternehmen ist es, mit den erzeugten Produkten Umsätze zu generieren und Gewinne zu erzielen. In der Regel kreiert die Zentrale die Produkte und schnürt sie abschließend zu einem „Rollout-Package“. Dieses Paket enthält eine Vielfalt von Informationen zur Spezifikation, zur Bedienung, zu Anwendungsfällen, zu den Kundenvorteilen, zur Abgrenzung zu Marktbegleitern, mit ROI-Kalkulationstabellen, mit Marketingunterlagen etc. Oft sind aber in Folge keine strukturierten Informationen vorhanden, wer im Vertriebsnetzwerk erfolgreich damit arbeitet und wo es Probleme gibt. Das hemmt das Wachstum des Unternehmens.

Rollout-Package und fehlende Nachvollziehbarkeit

Das „Rollout-Package“ ist in der Regel recht umfangreich und muss oft aktualisiert werden – nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorgaben, die sich ändern, sondern auch um Änderungen des Produkts zu berücksichtigen. Das Package wird anschließend innerhalb der Organisation verteilt – häufig per E-Mail oder über ein „Download-Portal“, auf das Vertriebspartner zugreifen. Eventuell kann der Produktmanager noch sehen, wer die E-Mail geöffnet oder die Informationen vom Portal heruntergeladen hat. Weitere Informationen sind oft keine mehr digital vorhanden.

Diskontinuität in der Kommunikation

Das Hauptproblem, das größere Organisationen also durch die fehlende Digitalisierung im Produktmanagement haben, liegt darin, dass sich in der Regel alle am Produktmanagement beteiligten Personen auf einem völlig unterschiedlichen Informationsstand befinden. Widersprüche und Lücken stehen auf der Tagesordnung.

Wie weiß der Produktmanager, ob alle Verkäufer auf demselben Informationsstand der Produkte sind, alles verstanden haben und tatsächlich bereits verkaufen? Wo ergeben sich Probleme am Markt? Hat vielleicht schon ein anderer Verkäufer diese Probleme gelöst? Welche Fragen haben die Kunden? Welche Potenziale sieht der Verkäufer für Verbesserungen? Wie lange dauert durchschnittlich eine erfolgreiche Produkteinführung? All diese Fragen bleiben meist unbeantwortet.

Der Kunde ist in erster Linie mit den jeweiligen Verkäufern in Kontakt. Diese sind aber nicht in die Prozesse integriert, obwohl sie eine wichtige Rolle im Vertriebsprozess spielen könnten bzw. sollten, indem sie das Feedback der Kunden wieder zum Unternehmen bringen.

Es dauert also in der Regel sehr lange, bis neue Informationen zu einem Produkt oder neue Produkte in den Markt kommen, ebenso lange, bis das Feedback vom Markt wieder zum entsprechenden Mitarbeiter zurückkommt.

Fabasoft Produktmanagement

Die Lösung dieses komplexen Problems liegt in einer zentralen, digitalen, strukturierten und sicheren Steuerung der Informationen im Produktmanagement, die vor, bei und nach einem Rollout in beide Richtungen entstehen.

Mit der Fabasoft Produktmanagement Lösung greifen alle Beteiligten (interne als auch externe Personen) auf ein zentrales System zu, das für die Verwaltung aller erfolgsrelevanten Informationen rund um die Produkteinführung zuständig ist. Ein solches System ist häufig an das bestehende ERP-System angebunden. Die Daten werden aus dem ERP-System in die Cloud transferiert, wobei keine zentrale IT benötigt wird. Nun stehen dem Unternehmen strukturierte Daten zur Verfügung, auf die rasch und einfach zugegriffen werden kann (beispielsweise in einem Report oder BI-Dashboard) und die für die Planung der nächsten Projekte genutzt werden können.

 

 

Daher ist jeder Beteiligte (egal ob intern oder extern) auf dem aktuellsten Stand der Informationen. Prozesse und Freigaben können standardisiert, digitalisiert und somit beschleunigt werden. Jeder weiß sofort, wer was wann zu tun hat. Somit steht der einfachen und sicheren Zusammenarbeit über Abteilungs- und Organisationsgrenzen hinweg nichts im Wege. Die Daten werden in europäischen Rechenzentren nach höchsten Sicherheitsstandards gespeichert und können durch die Integration interner als auch externer Personen sicher übermittelt werden.