Das nervenaufreibende Leben der Grafikerin C

12. September 2018

Grafikerin C bekommt eine E-Mail von Prokurist D, dass sie das aktuellste Firmen-Imagevideo zu Facility Manager E schicken soll, nachdem morgen ein wichtiger Kunde ins Haus kommt. Gut, dass vor Kurzem das Video in Zusammenarbeit mit einer externen Agentur aktualisiert wurde.

C sucht das Video am Fileserver. Es ist allerdings nur eine Version abgelegt, die noch nicht im hausinternen Videosystem im Präsentationsraum abgespielt werden kann. Eigentlich müsste sie dringend die Flyer für die Messe in zwei Wochen für den Druck aufbereiten ... gut, das Video ist dringender.

C startet ihr Video-Konvertierungsprogramm und lädt das Video hinein. Dafür muss sie alle anderen Grafik-Anwendungen auf ihrem Rechner schließen, damit der Rechner nicht zu langsam arbeitet. Trotzdem vergehen bei jeder Aktion am Video viele Sekunden, in denen C leider auch keine anderen Arbeiten erledigen kann. Nach 45 Minuten ist endlich die erste Version des Videos konvertiert.

C spielt das Video auf ihrem Rechner ab. Leider ruckelt es ein wenig. Was ist das Problem? Sie sucht in Google nach Einträgen in Foren, ob es denn mit dem neuen Videokonvertierungsprogramm, das sie seit voriger Woche verwendet, Probleme gibt? Vielleicht hat sie bei der Installation einen Fehler gemacht, oder die Einstellungen passen noch nicht? Sie findet einen Ansatz. Nach weiteren 75 Minuten ist die nächste Version des Videos konvertiert. Jetzt scheint es zu klappen.

C bringt es dem Facility Manager E auf einem USB-Stick. Eine Stunde später bekommt sie einen Anruf von Prokurist D, ob das englische Video für den morgigen Termin eh schon vorbereitet sei. Englisch? C hat doch jetzt die deutsche Version konvertiert. Das wird knapp. Die Flyer müssen erneut warten. Nach 2 Stunden ist auch das englische Video bei E. Endlich erledigt.

Am nächsten Tag bekommt C einen wütenden Anruf von Prokurist D, warum sie das falsche Video eingespielt habe, wo man auf den Produktionsmaschinen die Logos von Mitbewerben des Kunden sieht. Das hat er so nicht freigegeben.

C sitzt lange am Rechner und sucht sich die E-Mail-Kommunikation rund um die Video-Erstellung mit der Agentur und den beteiligten Kollegen im Haus heraus. Sie liest mehr als 30 E-Mails, kann aber leider nicht mehr vollständig rekonstruieren, welche Version nun die finale ist, wer diese freigegeben hat und welche Änderungen nun konkret gemacht werden müssen.

Nach 3 Stunden muss sie Prokurist D anrufen, ihm dies beichten und um einen Review des Videos bitten. Der Kunde wird nun kein Video zu sehen bekommen.

Wie einfach könnte ihr Leben mit einer DAM-Lösung sein.
 

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